Die Liebe allein versteht das Geheimnis, andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden. (Clemens von Brentano)

Liebe ist die Poesie der Sinne. (Honore de Balzac)

Wo Du keine Liebe findest, musst Du Liebe säen, und Du wirst Liebe ernten. (unbekannt)

Ich suchte dich und habe mich gefunden. (unbekannt) 

In der Liebe sprechen Hände und Augen meist lauter als der Mund. (Ricarda Huch)
 
Liebe ist das Einzige, das wächst, wenn wir es verschwenden. (Ricarda Huch)
 
Die allerstillste Liebe ist die Liebe zum Guten. (Marie von Ebner-Eschenbach)

Mein Herz, ich will dich fragen, Was ist denn Liebe? Sag'!

Zwei Seelen und ein Gedanke, zwei Herzen und ein Schlag!

Und sprich', Woher kommt Liebe?

Sie kommt und sie ist da!

Und sprich', wie schwindet Liebe?

Die war's nicht, der's geschah!

Und was ist reine Liebe?

Die ihrer selbst vergißt!

Und wann ist Lieb' am tiefsten?

Wenn sie am stillsten ist!

Und wann ist Lieb' am reichsten?

Das ist sie, wenn sie gibt!

Und sprich', wie redet Liebe?

Sie redet nicht, sie liebt!

(unbekannt)

 

Ich halte es nicht für das größte Glück, einen Menschen ganz enträtselt zu haben. Ein größeres Glück ist es noch, bei dem, den wir lieben, immer neue Tiefen zu entdecken, die uns immer mehr die Unergründlichkeit seiner Natur in ihrer ewigen Tiefe offenbaren. (F. M. Dostojewski)

Die Ehe ist kein fertiger Palast,

sondern ein Gebäude, an dem

beständig konstruiert, gebaut und

repariert werden muß.

(Anton Pawlowitsch Tschechow)

Sich zu verlieben ist einfach. Verliebt zu bleiben hingegen ist etwas ganz Besonseres.

Die Liebe stirbt nie einen natürlichen Tod. Sie stirbt, weil wir das Versiegen ihrer Quelle nicht aufhalten, sie stirbt an Blindheit, den Missverständnissen und Verrat. Sie stirbt an Krankheiten und Wunden, sie stirbt an Müdigkeit. Sie siecht dahin, sie wird gebrechlich, aber sie stirbt nie einen natürlichen Tod.
 
Jeder Liebende könnte des Mordes an seiner eigenen Liebe bezichtigt werden.
 
(Anaïs Nin, 1903-1977)

 

 

 

Wenn man jemanden liebt, so liebt man ihn nicht die ganze Zeit; nicht Stunde um Stunde auf die gleiche Weise. Das ist unmöglich. Es wäre sogar eine Lüge, wollte man diesen Eindruck erwecken. Und doch ist es genau das, was die meisten fordern. Wir haben so wenig Vertrauen in die Gezeiten des Lebens, der Liebe, der Beziehungen. Wir jubeln der steigenden Flut entgegen und wehren uns erschrocken gegen die Ebbe. Wir haben Angst, die Flut würde nie zurückkehren. Wir verlangen Beständigkeit, Haltbarkeit und Fortdauer; und die einzig mögliche Fortdauer des Lebens wie der Liebe liegt im Wachstum, im täglichen Auf und Ab - in der Freiheit; einer Freiheit im Sinne von Tänzern, die sich kaum berühren und doch Partner in der gleichen Bewegung sind.
(Anne Morow Lindbergh)